Systemische Familienaufstellung

In der klassischen Aufstellungsarbeit kann auch ohne viel Hintergrundwissen seitens der Teilnehmer eine Menge Gutes bewirkt werden. Ganz gleich ob man als Beisitzer oder als Aufsteller (d.H. ich stelle meine Familienangehörigen stellvertretend in den Raum) teilnehme, das Sehen und durch die Gruppe zurückreflektierte Erleben der Gefühle innerhalb der eigenen Sippe verdeutlicht sehr viele meiner "ungesehenen Motivationen".


Der Aufstellungsleiter kann nun, immer unter Berücksichtigung der seelischen Ordnung, einen dynamischen Prozess in Gang bringen, indem er die stellvertretenden Personen zueinander in Kontakt bringt und deren Gefühle untereinander und zur Situation ausdrücken lässt. Der Aufsteller, egal ob am Rande als Zuschauer oder mit im Kreis, sieht sich nun mit den unbewussten Emotionen konfrontiert. Es ergibt sich für ihn die Chance, unausgesprochenes nachzuholen, begangenes Unrecht wieder ins Recht zu rücken oder sich den Segen der Eltern zu erbitten. Er kann sich wieder in eine höhere Ordnung eingliedern. Dieses "an seinen Platz gehen" bewirkt ein freies Fließen der Lebensspendenden Energien von den Eltern zu den Kindern. Es wirkt sich zudem als ein direktes und meist befreites und leichtes Gefühl im Leben aus.


Mit zu den von uns angebotenen Aufstellungen gehört immer ein Vorgespräch zur Information über den Ablauf und dem Herausarbeiten des individuellen Aufstellungsthemas. Optional bieten wir ein Nachgespräch zu der Aufstellung an, in dem die Inhalte und erarbeiteten Lösungen weitergehend vertieft werden.